Eine neue Zukunft für die Bright Future School durch GLS Bürgschaften

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Ihre Spenden fließen zu 100 % in die Projekte.
Sämtliche Verwaltungskosten und sonstige Kosten werden durch hierfür bestimmte zusätzliche Spenden von Vereinsmitgliedern oder Förderern des Freundeskreises Nepal e.V. finanziert.
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Johann-Conrad-Schlaun-Schule & Bright-Future-School in Naikap / Kathmandu

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Die Johann-Conrad-Schlaun-Schule ist eine Gesamtschule der Gemeinde Nordkirchen. Sie wird im Sekundarbereich I (Klassen 5 bis 10) vierzügig geführt und in der gymnasialen Oberstufe (Jahrgänge 11 bis 13) zweizügig. Sie liegt, angebunden an die historische Nordachse des Schlosses Nordkirchen, im Ortsteil Nordkirchen.

Johann-Conrad-Schlaun-Schule
Am Gorbach 4
59394 Nordkirchen

Tel: 0 25 96 / 97 03 0
Fax: 0 25 96 / 97 03 50

E-Mail: info@gesamtschule-nordkirchen.de

Seit dem Sommer 2009 hat die JCS eine Schulpartnerschaft mit der Bright-Future-School in Naikap / Kathmandu.

www.gesamtschule-nordkirchen.de

 

Westfälischer Anzeiger

Für Schulbänke und Bücher

Gesamtschule Nordkirchen unterstützt eine Schule in Nepal - Sponsorenlauf und gastronomische Angebote brachten Geld in die Kasse

 

07.09.2008 • NORDKIRCHEN Schüler helfen Kindern. Solchen, die von den Bedingungen der Gesamtschule Nordkirchen nur träumen können. Englischbücher, Tafeln und selbst Tische oder Stühle sind in Nepal Mangelware. „Die Lehrer sitzen in kahlen Räumen auf dem Boden. Die Gebäude haben teilweise keine Dächer", erzählt Gesamtschullehrerin Angelika Kalinowski. Analphabetenquote in Nepal: über 50 Prozent.

Die Schüler aus Nordkirchen haben die Geschichten von Kalinowski gehört und helfen so gut wie möglich. Beim Sponsorenlauf am Samstag zogen Lehrer, Schüler, Eltern, Verwandte und Freunde an einem Strang, um möglichst viel Geld zu sammeln, damit den Menschen auf der anderen Seite der Welt geholfen wird.

In einem Brief an die Eltern und Schüler heißt es: „Wir sind aufgefordert, uns vor Ort in Nordkirchen als Global Player zu bewegen und die schulische Perspektive sehr konkreter Kinder in Nepal zu verbessern." Ohne Umwege gelangt das Geld also in die betroffenen Gebiete und erreicht die Richtigen. Kalinowski fliegt selbst in den Herbstferien mit dem "Freundeskreis Nepal" dorthin und entscheidet vor Ort, was mit dem Geld geschehen soll. Sie hat e-mail-Kontakt mit einem Lehrer aus Kathmandu, der seine Tätigkeit nur ehrenamtlich ausübt - der Staat zahlt kein Gehalt und die Eltern der Kinder haben zu wenig Geld.

Die Gesamtschule hatte sich für die zweite Auflage des Sponsorenlaufs einiges einfallen lassen: Laufen um den Sportplatz, Joggen um das Schloss, Fahrradtouren, Wandern nach Südkirchen und Strecken für Inliner. Der Schulhof war wegen der vielen verschiedenen Aktivitäten zwar nicht immer überfüllt, aber der Waffel- und Kuchenstand hatte vor der Mittagszeit schon einiges verkauft.

Die Klassen 7c und 7a hatten sich im Vorfeld etwas Besonderes einfallen lassen: Viele Geschäftsleute wurden angesprochen, um etwas für die Tombola zu spenden. Das Echo war groß und die Kinder Feuer und Flamme: Mit großem Engagement liefen sie über den Schulhof, um 1000 Lose zu verkaufen. Es gab 500 Gewinne. Die Käufer freuten sich dann über Bonsaibäumchen, Blumentöpfe, Schlüsselanhänger, Tassen, Strandmatten und vieles mehr. Einige Schüler hatten sich kurzfristig überlegt, Schokocrossies zu backen, und waren damit einen Großteil der Nacht beschäftigt. Der gastronomische Teil der Veranstaltung nahm schließlich über 1000 Euro ein. "Das ist schon mal ein toller Erfolg", freute sich Kalinowski.

Der große Teil der Gewinne des Sponsorenlaufes kommt aber noch. In den nächsten Wochen „treiben" die Schüler das Geld von ihren Sponsoren ein, die für jeden Kilometer laufen, fahren, wandern oder skaten einen Betrag zahlen. Ob den Familien in Nepal mit Bänken und Tischen oder „schon" mit Englischbüchern geholfen wird, entscheidet sich erst in den Herbstferien vor Ort. ps

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